Parkett reparieren im Kanton Basel-Landschaft
Kratzer, Risse, Wasserschäden oder abgenutzte Stellen – nicht jeder Schaden erfordert eine Komplettsanierung. Beschreiben Sie das Problem und wir prüfen die Vermittlung Ihrer Reparaturanfrage an einen unabhängigen Fachbetrieb.
Vermittlungsplattform von Fernando Herrero Ruiz – Smithbros Productions, Deutschland. Keine eigene Niederlassung und kein eigener ausführender Parkettbetrieb in der Schweiz.
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Typische Parkettschäden und Reparaturmöglichkeiten
Viele Schäden an Parkettböden lassen sich reparieren – ohne den ganzen Boden zu erneuern.
Kratzer und Rillen ausbessern
Oberflächliche Kratzer in der Versiegelung oder im Holz lassen sich oft mit einem Zwischenschliff oder einer lokalen Ausbesserung beheben. Tiefe Rillen können mit Holzspachtel gefüllt und anschliessend geschliffen werden. Bei geölten Böden reicht manchmal schon ein Pflegeöl, um feine Kratzer zu kaschieren.
Risse und Fugen schliessen
Durch Austrocknung oder Temperaturschwankungen können Risse im Holz oder Fugen zwischen den Dielen entstehen. Der Fachbetrieb schliesst diese mit elastischem Fugenkitt oder Holzspachtel. Bei grösseren Fugen kann das Einlegen von Holzstreifen nötig sein.
Wasserschäden und gequollene Stellen
Wasserschäden führen oft zu Verfärbungen, Quellungen oder Ablösungen des Parketts. Der Fachbetrieb beurteilt, ob die betroffenen Stellen ausgetauscht oder durch Trocknung und Schleifen gerettet werden können. Bei starker Durchfeuchtung des Untergrunds sind weitergehende Massnahmen nötig.
Dielen ersetzen oder austauschen
Einzelne beschädigte Dielen oder Parkettstäbe können herausgetrennt und durch neue ersetzt werden. Das erfordert eine genaue Anpassung an die vorhandene Holzart, Farbe und Maserung. Nach dem Einsetzen wird der Bereich geschliffen und behandelt, sodass die Naht kaum sichtbar ist.
Versiegelung ausbessern
Ist die Versiegelung lokal beschädigt, muss nicht der ganze Boden neu behandelt werden.
Blättert die Versiegelung an einzelnen Stellen ab oder sind weisse Druckstellen (sogenannte «Hairlines») sichtbar, kann der Fachbetrieb die betroffenen Stellen lokal ausschleifen und neu versiegeln. Das ist insbesondere bei versiegelten Böden in stark beanspruchten Bereichen wie Fluren oder Küchen sinnvoll. Voraussetzung ist, dass die restliche Versiegelung noch intakt ist.
Geölte Böden
Bei geölten Böden können lokale Schäden oft durch Nachölen oder Anschleifen der betroffenen Stelle behoben werden. Das Öl dringt in das Holz ein und die reparierte Stelle fügt sich optisch ein.
Versiegelte Böden
Bei versiegelten Böden muss die beschädigte Versiegelung lokal entfernt und neu aufgetragen werden. Da der Übergang sichtbar sein kann, ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Wann lohnt eine Reparatur – wann eine Komplettsanierung?
Die Entscheidung hängt vom Ausmass des Schadens und der Parkettart ab.
Reparatur reicht aus, wenn …
- ✓nur einzelne Kratzer oder kleine Stellen betroffen sind
- ✓die Versiegelung lokal abblättert
- ✓eine einzelne Diele ausgetauscht werden muss
- ✓kleine Risse oder Fugen geschlossen werden müssen
- ✓der Boden ansonsten in gutem Zustand ist
Komplettsanierung ist nötig, wenn …
- ✗der Boden grossflächig abgenutzt oder zerkratzt ist
- ✗mehrere Dielen oder Stäbe beschädigt sind
- ✗Wasserschäden mehrere Stellen betreffen
- ✗die Versiegelung grossflächig versagt
- ✗der Boden bereits mehrfach ausgebessert wurde
Wichtiger Hinweis zur Vermittlung
Wir vermitteln Ihre Reparaturanfrage an einen unabhängigen Fachbetrieb. Die Beurteilung des Schadens, die Entscheidung über die Reparaturmethode, die Offertstellung und die Ausführung erfolgen ausschliesslich durch den beauftragten Fachbetrieb. Wir führen selbst keine Parkettarbeiten aus.
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